"Abgehoben!"
Der Triebwerksingenieur hatte den dritten, den entscheidenden und letzten Hebel umgelegt. Mit dem Lösen des Abwurfkabels war die Hauptstufe eingeschaltet. Mit 4000 Umdrehungen in der Minute und einer Leistung von 540 PS übernahm eine Turbopumpe ihre Arbeit und drückte mit 3 Atmosphären Überdruck 125 Liter Spiritus und Sauerstoff in der Sekunde in den Raketenofen.
Walter Dornberger, Peenemünde - Geschichte der V-Waffen
Der Prüfstand VII war, wie die anderen Prüfstände für Raketen mit 100t Schub geplant. Die A4 hatte nur 25t Schub.
Die völlige Zerstörung der Peenemünder Anlagen wurde auf der Potsdamer Konferenz beschlossen und erfolgte 1946 durch die sowjetische Besatzungsarmee.
Gedenkstein an der Abschußstelle.
Die Schurre zum Ableiten der Abgaswärme bei Brennversuchen ist heute mit Wasser gefüllt..
Becken der Schiebebühne, mit der die aufgerichteten Raketen von der 30m hohen Vorbereitungshalle zum Eingang des Prüfstandes gefahren wurden.
Der gesprengte Kontrollraum, Vorfahre der riesigen Kontrollcenter von Houston oder Baikonur.
Prüfstand VII im Mai 1945, nach mehreren schweren Bombenangriffen.














